04298 - 27 97 630
Hauptstraße 63 a
28865 Lilienthal
Mo. 08:30 - 13:00 Uhr
Do. 16:00 - 19:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Projekte 
Stadt Land Future
Stadt Land Future - In welcher Welt wollen wir leben?

Die Freiwilligenagentur Lilienthal ist eine von sechs Regionalpartner*innen in Niedersachen von Peer leader international. In dem Pilot-Projekt „Stadt, Land, Future! In welcher Welt möchten wir leben?“ gestalten junge Menschen ein kommunales Wahlprogramm für ihren Ort basierend auf den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN, den sogenannten SDGs (sustainable development goals), die bis 2030 weltweit umgesetzt werden sollen. Die Ideen junger motivierter und engagierter Zukunftsgestalter*innen sollen somit im Rahmen der Wahlkämpfe in diesem Jahr zur Verwirklichung von Nachhaltigkeitszielen eingebracht werden.
Mit dem Projekt sollen mehr junge Menschen motiviert werden, ein Interesse für Politik zu entwickeln, sich aktiv einzubringen und dadurch mehr Ideen und Themen in den Gemeinderat zu bringen. Dabei wird nicht für einzelne Parteien oder Listen geworben. Vielmehr soll ein eigenes Programm geschrieben werden, das den Kandidat*innen vorgestellt wird. Diese können die Ideen anschließend übernehmen. Im Kern geht es somit darum, die SDGs zu „regionalisieren“. 

Es sollen die jungen Menschen angesprochen werden, die bereits erste Ideen, Gestaltungswillen und Energie haben sich mit den Nachhaltigkeitszielen auseinanderzusetzen und sie auf lokale Gegebenheiten herunterzubrechen. Dadurch erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich aktiv am politischen Geschehen zu beteiligen, mit den lokalen Politiker*innen vor Ort ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig lokale Lösungsansätze zur Umsetzung der SDGs zu erarbeiten.
Die Mitarbeit im Projekt geht bis zur Kommunalwahl am 12.09.2021 und ggfs. darüber hinaus. In dieser Zeit werden die Teilnehmer*innen mit Videokonferenzen begleitet, in denen sie die SDGs kennenlernen und auf lokale Verhältnisse anpassen. Zudem sind Live-Schaltungen zu anderen Regionalpartner*innen geplant. Der Zeitaufwand ist überschaubar und beträgt je nach Bedarf der Gruppe sechs bis zehn Mal 90 Minuten. Die Koordination vor Ort übernimmt die Freiwilligenagentur. Peer leader international liefert Material, Links zu relevanten Websites, Videos und Vernetzung über die Plattform Slack und stellt die Ergebnisse im Oktober beim Kongress des Kultusministeriums „75 Jahre Niedersachsen“ vor.
Melde dich, wenn du mitmachen möchtest! Wir freuen uns auf dich! 

Tolle Podiumsdiskussion!

Unsere Teilnehmer*innen im Projekt „Stadt Land Future Lilienthal“ stellten ihre Ideen den sechs Bürgermeister-Kandidat*innen vor, wie die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN in unserer Gemeinde umgesetzt werden könnten. 
Mehr als 30 interessierte Jugendliche und junge Erwachsene folgten unserer Einladung, informierten sich über die SDGs, brachten weitere Ideen ein und hörten, wie die Bürgermeister-Kandidat*innen zu den einzelnen Ideen Stellung nahmen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, bei denen die sechs Kandidat*innen sich und die drei wichtigsten Themen ihrer Wahlprogramme vorstellen konnten, gab es ein kurzes Quiz, an dem sich auch das Publikum beteiligen konnte. Die Bürgermeister-Kandidat*innen mussten sich bei 4 Schätzfragen vorab auf eine Antwort einigen. Es gab ausreichend Zeit bei einem Posterrundgang, die erarbeiteten Ideen zu lesen und zu ergänzen. Die anschließende Podiumsdiskussion zeigte sowohl Einigkeit als auch Unterschiede in den Wahlprogrammen auf. Besonders erfreulich war die Bereitschaft aller, Formate zur Jugendbeteiligung zu unterstützen! Wir bedanken und bei allen Teilnehmenden für den tollen Abend!


Gruppenbild mit den Bürgermeister-Kandidat*innen

Eine spannende Diskussion

Das Stadt-Land-Future-Team

Poster-Rundgang

Das überparteiliche Mischpult....

Die Ideen der Stadt-Land-Future-Teilnehmer*innen

SDGs: Was ist das und worum geht es?

Kennt ihr schon den? Unterzeichnen 2016 die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die „Agenda 2030“ mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene bis 2030…
Klingt wie Scherz? Nein, zum Glück nicht, denn alle 17 Ziele (SDGs = sustainable development goals) sollen weltweit innerhalb von 15 Jahren umgesetzt werden. Bereits sechs Jahre sind vergangen, doch die SDGs sind immer noch zu wenig bekannt. Das möchte die Gruppe „Stadt Land Future“ in Lilienthal gerne ändern und braucht dazu auch eure Unterstützung!
Wir stellen euch die SDGs mit Auszügen aus den „Faktenblättern“ der Peer Leader international vor und hätten gerne eure Meinung, wie ihr die Ziele in unserer Gemeinde umsetzen würdet – schickt uns eine E-Mail an: info@freiwilligenagentur-lilienthal.de 
Mehr Informationen dazu unter: https://peerleader.org/materialien/sdg-faktenblatter/

SDG 1

Bis 2030 soll weltweit u.a.:
• Extreme Armut beseitigt werden
• Die nationalen Armutsquoten halbiert werden
• Sozialschutzsysteme und -maßnahmen umgesetzt werden
• Gleiche Rechte für alle gelten und Zugang zu grundlegenden Diensten ermöglicht werden (Eröffnung eines Bankkontos oder Zugang zu grundlegenden Ressourcen wie Trinkwasser)
• Die Widerstandsfähigkeit erhöht werden – dh. Menschen, die in prekären Lebenslagen leben, sollen besser vor Katastrophen und Krisen geschützt werden. 


SDG 2

Bis 2030 soll weltweit u.a.:
• Die Erweiterung landwirtschaftlicher Produktionsflächen im globalen Süden für den globalen Norden gestoppt werden
• Der Schwerpunkt auf ökologische Landwirtschaft und Kleinproduzent*innen verlagert werden
• Regulierung und Reduzierung von Agrochemikalien (z.B. Dünge- und Pflanzenschutzmittel) verstärkt werden 


SDG 3

Bis 2030 soll weltweit u.a.:
• Eine grundlegende Gesundheitsversorgung für alle Menschen gewährleistet werden
• Äußere Einflüsse auf die Gesundheit verbessert werden, z.B. sauberes Trinkwasser oder ein sicheres Arbeitsumfeld
• Wissenschaft und Innovation finanziell gefördert werden
• Generell mehr Geld für die Gesundheitsfinanzierung bereitgestellt werden 


SDG 4

Zum Erreichen der Ziele unter dem SDG 4 bis zum Jahr 2030 hält die UNESCO alle Länder dazu an, mindestens 4% des Bruttoinlandsprodukts oder mind. 15% der öffentlichen Ausgaben in den Bildungssektor zu investieren. Zwischen 2014 und 2018 hatte ein Drittel der Länder weltweit keine der beiden Vorgaben erreicht. Deutschland erreicht knapp eine der beiden Vorgaben: 4,2% des BIP und 9,1% der öffentlichen Ausgaben werden in den Bildungssektor investiert. Damit liegt Deutschland unter dem OECD-Durschnitt und investiert für ein europäisches Land vergleichsweise wenig in Bildung. 


SDG 5

Um die strukturelle Benachteiligung von Frauen in Deutschland zu vermindern, erfordert es Maßnahmen seitens der Bundesregierung sowie sozialpolitische Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen. Im zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung 2017 finden sich dazu eine Reihe von Vorschlägen. Dazu zählen z.B. der Ausbau von Einrichtungen zur Kinderbetreuung und eine Reform für bessere Rahmenbedingungen in Pflegeberufen, in denen zum Großteil Frauen beschäftigt sind. Der Bericht empfiehlt auch die Einführung eines Wahlarbeitszeitgesetzes zur flexibleren Vereinbarung der beruflichen und häuslichen Verantwortung. Das Global Policy Forum kritisiert, dass trotz der Empfehlungen die politische Realität in Deutschland dem Erreichen des 5. SDG bis 2030 noch nicht gerecht wird. 


SDG 6

Als Reaktion auf die zunehmende Wasserknappheit in Deutschland fand ab Oktober 2018 ein nationaler Wasserdialog mit Fachleuten aus Wasserwirtschaft und Wissenschaft statt, welcher im Oktober 2020 mit dem nationalen Wasserforum endete.
• Die Anpassung der Wasserwirtschaft an den Klimawandel
• Die Entwicklung eines „Null-Schadstoff-Aktionsplans“ zum Schutz von Gewässern
• Die Verbesserung der Funktionsfähigkeit von wasserbasierten Ökosystemen
• Der Beitrag zur Wasser- und Sanitärversorgung durch eine leistungsfähige Infrastruktur  


SDG 7

Um allen Menschen eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung zu gewährleisten und gleichzeitig den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern, sind weltweit zwei zentrale Maßnahmen geplant:
1. Erneuerbare Energien ausbauen (Kosten weltweit: 690 Milliarden US-Dollar jährlich)
2. Energieeffizienz erhöhen (Kosten weltweit: 625 Milliarden US-Dollar jährlich)
Es ist jedoch einzuwenden, dass nicht alle erneuerbaren Energien CO2-neutral und umweltfreundlich sind. Durch die Verbrennung von Biomasse, wie z.B. Holz und Holzkohle, werden eine erhebliche Menge Schadstoffe freigesetzt. Zudem kann der Bau von Wasserkraftwerken und Staudämmen schädliche Folgen für Mensch und Tier nach sich ziehen, indem z.B. Ökosysteme zerstört werden und Wasserknappheit in den vom stetigen Wasserfluss abhängigen Regionen entstehen kann. Das Wuppertal-Institut empfiehlt stattdessen einen Ausbau von Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen (Sonnenenergie). Außerdem rät das Institut zur Nutzung klimaneutraler Energieträger, im Besonderen Wasserstoff, welches aus Wasser oder Methan gewonnen werden kann.  


SDG 8

Wir konsumieren Obst aus Afrika oder Südamerika und Schokolade mit Kakao aus Afrika. Wir tragen Kleidung, die in Asien gefertigt wurde. Deutsche Unternehmen verdienen an dem, was in anderen Kontinenten und Ländern teilweise unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen gefertigt wurde. Zur Stärkung der Menschenrechte weltweit und zur Gewährleistung von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen wurde deshalb ein Lieferkettengesetz eingeführt. D.h. dass z.B. ein deutsches Modeunternehmen Verantwortung für die Einhaltung von Menschenrechten in einer Textilfabrik in Bangladesch tragen muss, in der es eine Jeans fertigen lässt. Das Lieferkettengesetz trägt somit zum auch zum Kampf gegen Kinderarbeit bei. 


SDG 9

In Deutschland gilt es im Rahmen des 9. SDGs, die bestehende Infrastruktur zu erhalten bzw. durch Umbau und Weiterentwicklung nachhaltiger zu machen, z.B. durch die Verkehrswende. In Ländern des globalen Südens wird ein Aufbau von Infrastrukturen angestrebt, die bestimmten Nachhaltigkeitskriterien entsprechen sollen. Als Nachhaltigkeitskriterium im Verkehrssektor trägt beispielsweise die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs zur Reduktion des CO2-Ausstoßes bei. Denn mit einer Straßenbahn oder einem Bus können mehr Personen gleichzeitig befördert werden als mit einem PKW. 


SDG 10

Soziale und ökonomische Ungleichheit in der Welt ist kein natürliches Phänomen, sondern eine Folge von politischen Entscheidungen und gesellschaftlichem Kräftemessen. Die Finanzielle (Un)gleichheit in einer Gesellschaft hängt vom Steuer- und Sozialversicherungssystem eines Landes ab. Bis 2030 haben sich die Vereinten Nationen zum Erreichen des 10. SDGs dazu verpflichtet, politische Maßnahmen zu Reduzierung von Ungleichheit zu ergreifen. Dazu gehören z.B. die öffentlichen Einnahmen (z.B. durch Steuern) und Ausgaben, eine gerechtere Lohnpolitik und Sozialversicherungen. Die ärmsten Länder der Welt verfügen jedoch nicht über ausreichende finanzielle Kapazitäten für solche Maßnahmen. Deshalb soll auch die finanzielle Unterstützung für Länder des globalen Südens, z.B. im Bereich der Entwicklungshilfe, verstärkt werden. 


SDG 11

Die Umweltbelastung in deutschen Städten äußert sich besonders in der Luftqualität. Ein großer Teil der Stickstoffoxide (NOx), die in deutschen Städten ausgestoßen werden, stammt aus Dieselmotoren. Unter dem Stichwort „Diesel-Skandal“ erregten in den letzten Jahren illegale Abschaltvorrichtungen von deutschen Automobilherstellern öffentliche Aufmerksamkeit. Die Abgase der davon betroffenen Dieselfahrzeuge enthalten deutlich mehr Stickstoffoxide, als durch die Luftqualitätsgrenzwerte in deutschen Städten zugelassen ist.
Die Luftqualität in deutschen Städten hat sich bereits vor der Corona-Krise verbessert: 2018 lag die Luftverschmutzung in 57 deutschen Städte im Jahresdurchschnitt über den Grenzwerten. Im Jahr 2019 betraf dies „nur“ noch 25 Städte. Für eine nachhaltige Verbesserung der Umweltbelastung in deutschen Städten brauche es laut Umweltbundesamt jedoch eine Verkehrswende. Im August 2020 entwickelte das Umweltbundesamt ein Positionspapier mit fünf zentralen Ansatzpunkten für eine ökologische und sozial gerechte Verkehrswende:
1. Eine CO2-Bepreisung von Kraftstoffen und eine Klimaprämie für deutsche Haushalte 2. Eine Politik der Effizienzsteigerung, die z.B. verbrauchsarme Fahrzeuge fördert 3. Das Beseitigen umweltschädlicher Subventionen, z. B. für Dienstwagen
4. Die Stärkung öffentlicher Verkehrsmittel und eine Reform der ÖPNV-Finanzierung, um Bus- und Bahntickets im Nahverkehr zu vergünstigen
5. Ein Ausbau von Fuß- und Radwegen  


SDG 12

Zur Umsetzung des 12. SDGs in Deutschland hat die Bundesregierung im Februar 2016 das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum beschlossen. Der Fokus liegt auf sechs Konsumbereichen:
1. Mobilität – z.B. Verkehrswende durch einen kostengünstigen und umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehr mit Bus, Bahn und Fahrrad
2. Ernährung – z.B. eine gesunde, tierschutzgerechte und umweltschonende Verpflegung an Schulen und Kitas
3. Wohnen und Haushalt – z.B. Erweiterung der Kennzeichnung für die Energieeffizienz von Haushaltsgeräten
4. Büro und Arbeit – z.B. Verwendung von Recyclingpapier und nachhaltigen Geräten (längere Haltbarkeit, bessere Energieeffizienz usw.) fördern
5. Bekleidung – z.B. der Grüne Knopf als staatliches Siegel für nachhaltige Textilien
6. Freizeit und Tourismus – z.B. stärkere Berücksichtigung von Nachhaltigkeit bei der Bewertung von Hotels usw. mit dem Sternesystem  


SDG 13

Der Klimaschutzplan sieht Maßnahmen in den Bereichen Energie, Gebäude, Verkehr, Industrie und Wirtschaft vor. Konkret plant die deutsche Bundesregierung u.a. Folgendes:
• Aus der Kohlestromversorgung aussteigen
• Bis 2030 65% des Bruttostromverbrauchs aus erneuerbaren Energien versorgen
• Bis Ende 2021 gibt es beim Kauf eines E-Autos einen finanziellen Zuschuss
• Modernisierung des Schienennetzes und des öffentlichen Nahverkehrs (z.B. Busse), Günstigere Bahntickets und teurere Flugtickets
• Eine steuerliche Förderung für energetische Sanierungen, d.h. für bessere Wärmedämmung von Gebäuden, um Energieverlust zu verringern
• Eine Förderung des Ökolandbaus mit fast 110 Millionen Euro im Jahr
• Das Voranbringen klimafreundlicher Technologien in der Wirtschaft  


SDG 14

Die für Juni 2020 angesetzte Meereskonferenz wurde aufgrund der Corona-Pandemie verschoben. Dort sollte u.a. kritisch über die bis 2020 nicht erreichten Ziele im Rahmen des 14. SDGs gesprochen werden. Die weiteren Entscheidungen und Maßnahmen für den Zeitraum 2021 bis 2030 bleiben noch abzuwarten. Auch das Positionspapier zur Meeresoffensive 2020, das von verschiedenen Umweltverbänden gemeinsam erstellt wurde, konnte dort noch nicht vorgestellt werden. Darin wird eine breite Palette an Maßnahmen zum Meeresschutz gefordert, beispielsweise:
• Ausweitung der Schutzgebiete von 10% auf 30% des Meeres
• Umweltverträglichere Fischereimethoden einsetzen, damit beim Fischfang keine Seevögel und Wale (besonders Delfine) mehr verletzt werden
• Der Kleinfischerei Vorrang beim Fischfang gewähren
• Den umweltschädlichen Tiefseebergbau abschaffen  


SDG 15

Da einige Ziele unter dem 15. SDG bis zum Jahr 2020 angesetzt waren, wurde im September 2020 ein 10-Punkte-Plan, der Leader’s Pledge for Nature, verabschiedet. Diese unterzeichnenden Staaten, darunter alle Länder der EU, wollen bis 2030 das Artensterben beenden. Zur deutschen Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt gehören z.B. folgende Maßnahmen, um das Ziel bis 2030 zu erreichen:
• Waldschutz, z.B. nachhaltige Forstwirtschaft, bei der nur so viele Bäume geschlagen werden, wie nachwachsen können
• Artenschutz, z.B. das Aktionsprogramm für Insektenschutz, das u.a. strengere Regeln für Pestizide (Pflanzenschutzmittel) vorgibt
• Bodenschutz, z.B. durch eine bessere Abwasserreinigung und Müllpolitik
• Renaturierung von Flüssen für grünere und naturbelassene Flussgebiete  


SDG 16

1. Weniger Gewalt – alle Formen von Gewalt und gewaltbedingte Sterblichkeit verringern
2. Gewalt gegen Kinder beenden – sowie Ausbeutung von Kindern, Kinderhandel und -folter
3. Rechtsstaatlichkeit fördern –in allen Staaten weltweit sollen sich Regierung und Verwaltung an bestehende Gesetze halten und die Grundrechte aller Bürger:innen gewahrt werden, z.B. ein gleichberechtigter Zugang zu Justiz
4. Organisierte Kriminalität bekämpfen – und illegale Finanz- und Waffenströme verringern sowie den Wiedererhalt und die Rückgabe von gestohlenen Vermögenswerten verstärken
5. Korruption reduzieren – darunter auch Bestechung in all ihren Formen
6. Starke Institutionen – leistungsfähig, rechenschaftspflichtig und transparent
7. Inklusive Entscheidungsfindung – Politische Entscheidungen sollen sich auf allen Ebenen nach den Bedarfen der Bürger:innen richten und diesen auch Mitsprache gewähren
8. Verstärkte Teilhabe des globalen Südens – die Teilhabe und das Stimmrecht von Ländern des globalen Südens bei internationalen Entscheidungen stärken
9. Allen Menschen eine rechtliche Identität anerkennen– z.B. durch Geburtenregistrierung
10. Grundfreiheiten schützen und öffentlichen Informationszugang gewährleisten – z.B. das Recht auf Religions- und Meinungsfreiheit  


SDG 17

Das soll bis 2030 erreicht werden:
1. Finanzierung – die finanzielle Situation von Ländern des globalen Südens stärken, z.B. durch Entwicklungshilfe und Investitionsförderung
2. Technologie – Zusammenarbeit und Wissensaustausch in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Innovation verstärken und umweltverträgliche Technologien fördern
3. Kapazitätsaufbau – z.B. mehr Personal und mehr Institutionen zur Umsetzung der nationalen Pläne für nachhaltige Entwicklung
4. Handel – ein globales Handelssystem schaffen, das offen und gerecht für alle ist, niemanden diskriminiert und klaren Regeln folgt, um u.a. die Exporte aus Ländern des globalen Südens zu fördern  


Wo stehen die Kommunen auf dem Weg zu den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen? Schau mal aufs SDG-Portal!

Webdesign Bremen, Homepage, Sorglospakete, Mustervorlagen
Adresse

Freiwilligenagentur Lilienthal e.V.
Hauptstraße 63a
(Amtmann-Schroeter-Haus)
28865 Lilienthal



Kontakt

Büro:
Dr. Regine Moll
Christine Beulshausen
Telefon:  04298 - 27 97 630
info@freiwilligenagentur-lilienthal.de
https://freiwilligenagentur-lilienthal.de

Öffnungszeiten

Büro - Sprechzeiten
Montags: 08:30 – 13:00 Uhr, Donnerstags: 16:00 – 19:00 Uhr
und nach Vereinbarung
                      


© 2020 Dr. Regine Moll
Design u. Technologie: agentur28

Ohne Code

Mobirise ist ein leicher Website-Baukasten – ziehen Sie einfach Elemente auf Ihre Seite, fügen Sie den Content hinzu und designen Sie ihn so, wie Sie sich das wünschen.

Mobile-freundlich

Alle Websites, die mit Mobirise gebaut werden, sind mobil-freundlich. Sie müssen auch keine mobile Version für Ihre Site zusätzlich bauen.

Einmalige Styles

Mobirise verfügt über viele Blocks in vorhandenen Themes. Obwohl diese Blocks bereits voreingestellt sind, sie sind sehr flexibel.

Unbegrenzt viele Sites

Mobirise ermöglicht Ihnen auch so viele Websites zu erstellen, wie Sie möchten.

Ohne Code

Mobirise ist ein leicher Website-Baukasten – ziehen Sie einfach Elemente auf Ihre Seite, fügen Sie den Content hinzu und designen Sie ihn so, wie Sie sich das wünschen.

Mobile-freundlich

Alle Websites, die mit Mobirise gebaut werden, sind mobil-freundlich. Sie müssen auch keine mobile Version für Ihre Site zusätzlich bauen.